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DIÖZESANMUSEUM TRIENT: KULTURELLE INITIATIVEN WÄHREND DER CORONAKRISE

Da auch das Diözesanmuseum wegen der Coronavirus-Epidemie vorläufig geschlossen ist, versucht es gerade, seine Schätze im Internet zu veröffentlichen, und das auch im Rahmen der Kampagne „Kultur bleibt nicht stehen".

DIÖZESANMUSEUM TRIENT: KULTURELLE INITIATIVEN WÄHREND DER CORONAKRISE

Trento von 06 April 2020 bis 19 April 2020

Hier unten finden Sie die Mittel, durch die Sie das Museum, seine Ausstellungen, seine Initiatven und seine Schätze exklusiv besichtigen und entdecken können:

- Facebook, Instagram, Twitter

- Auf den Webseiten des Museum, auf der Seite #cosedafareacasa (https://www.museodiocesanotridentino.it/articoli/cosedafareacasa)

- Durch den YouTube Kanal des Museums (> YouTube Museo Diocesano)

In dieser Zeit hatte das Museum die Ausstellung vorbereitet, die eine Periode der Geschichte Trients analysieren will: Und zwar der bekannte Fall von Simon von Trient (um 1472 in Trient; † 26. März 1475 ebenda). Er war ein in der römisch-katholischen Kirche als Märtyrer verehrtes Kind, das einem Ritualmord von Juden zum Opfer gefallen sein soll. Sein Fall ist eine der bekanntesten und langlebigsten antijudaistischen Ritualmordlegenden. Sie wurde erst 1965 vom örtlichen Bischof endgültig verworfen.

Der Folterprozess von 1475 gegen die als Täter inhaftierten Juden diente den Betreibern um Fürstbischof Johannes Hinderbach als Grundlage und Rechtfertigung für Judenpogrome. 14 der inhaftierten Juden wurden hingerichtet, mehrere starben infolge der Haftbedingungen und der Folter. Einige weitere Ritualmordlegenden und Opferkulte wurden infolge dieses Falls geschaffen.

Kontakte

Museo Diocesano Tridentino

Piazza Duomo, 18 - 38122 Trento

Tel. +39 0461 234419
press@museodiocesanotridentino.it www.museodiocesanotridentino.it


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